„Unser Herz verzeiht viel – aber nicht alles“

„Unser Herz verzeiht viel – aber nicht alles“

Unser Herz verzeiht viel_titel

„Unser Herz verzeiht viel – aber nicht alles“ – Kardiologe Lukas Motloch im Gespräch

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in Österreich. Lukas Motloch erklärt, warum Vorsorge so entscheidend ist – und welche Faktoren viele Menschen unterschätzen.

Das Problem: Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte oder Diabetes entwickeln sich oft schleichend und bleiben lange unbemerkt. Beschwerden treten häufig erst dann auf, wenn bereits Schäden entstanden sind.

Besonders unterschätzt werden im Alltag:

  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfette
  • Übergewicht und Bewegungsmangel

Dabei lässt sich viel aktiv beeinflussen. Die Basis für ein gesundes Herz sind laut Motloch drei einfache Maßnahmen: nicht rauchen, regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung.

Schon kleine Veränderungen können große Wirkung haben. Regelmäßige Bewegung – auch im Alltag – sowie eine mediterrane Ernährung tragen wesentlich zur Herzgesundheit bei. Ebenso wichtig ist es, Stress zu reduzieren und auf Warnsignale wie Atemnot, Brustdruck oder Herzstolpern zu achten.

Wichtig: Vorsorgeuntersuchungen sollten spätestens ab dem 35. Lebensjahr regelmäßig durchgeführt werden – bei familiärer Vorbelastung auch früher.

Fazit: Das Herz ist belastbar – aber nicht unbegrenzt. Wer früh auf seinen Lebensstil achtet und Vorsorge ernst nimmt, kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich reduzieren.

👉 Den vollständigen Zeitungsbericht können Sie hier als PDF nachlesen.